Warum es wichtig ist, die Inhalte einer Website zu prüfen

Ein Serverwechsel gehört zu den Unwägbarkeiten im Betrieb einer Website. Dabei ist es üblich, auf Duplicate Content zu prüfen. Dazu nutzt man Werkzeuge zur Prüfung von…

Warum es wichtig ist, die Inhalte einer Website zu prüfen

Ein Serverwechsel gehört zu den Unwägbarkeiten im Betrieb einer Website. Dabei ist es üblich, auf Duplicate Content zu prüfen. Dazu nutzt man Werkzeuge zur Prüfung von Inhalten oder zur Plagiatserkennung, um die Seiten mit doppelten Inhalten zu finden. Hier kommt das Content-Audit ins Spiel. Es hilft, SEO-Probleme ebenso wie rechtliche Schwierigkeiten zu vermeiden. In der Praxis umfasst es meist die regelmäßige Kontrolle der Inhalte der Website, das Setzen von Tags, die Auswertung der Fehlerberichte der Google Search Console…

Woher Duplicate Content kommt

Doppelte Inhalte entstehen oft bei der Migration einer Website, zum Beispiel beim Wechsel des Hosters: Dabei werden alle Daten auf einen anderen Server übertragen. Die Gründe, aus denen die Betreiber einer Website sie migrieren, können vielfältig sein: der Wunsch, den Domainnamen zu ändern, oder das Update auf eine neue Version des Content-Management-Systems (CMS). Bleiben die alten Adressen neben den neuen erreichbar, existiert jede Seite doppelt.

Dieser Wechsel ist jedoch ein riskantes Projekt. Werden die dafür nötigen Schritte nicht eingehalten, kann die gute Position in den Ergebnissen von Suchmaschinen wie Google verloren gehen. Sobald man bereits indexierte Seiten ändert, wird das Ranking natürlich zwangsläufig beeinträchtigt. Die eigentliche Schwierigkeit besteht darin, den Schaden zu begrenzen.

Schließlich ist einer der Gründe für doppelte Inhalte der Mensch. Webinhalte werden größtenteils von Menschen geschrieben, die in vielen Bereichen tätig sind. In der Regel sollen ihre Texte die SEO der Seiten stärken, für die sie ihre Dienste anbieten. In dieser Branche ist SEO sehr wichtig, denn sie hilft Websites, sich besser zu positionieren. Aus Mangel an Inspiration kommt es jedoch vor, dass diese Texter die Arbeit anderer kopieren und einfügen.

Die verschiedenen Arten von Duplicate Content

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Duplicate Content.

Die erste ist externer Duplicate Content. Er entsteht, wenn ein identischer Text ganz oder teilweise auf verschiedenen Websites zu finden ist. Um ihn aufzuspüren, wären Werkzeuge zur Inhaltsprüfung ideal, also ein Plagiatsprüfer oder Duplicate Checker. Selbst eine einfache Google-Suche kann genügen.

Dann gibt es internen Duplicate Content, wenn identische Sätze mehrfach auf derselben Website vorkommen. Diese interne Duplizierung geht häufig darauf zurück, dass es für eine Seite mehrere URLs gibt. Sie kann aber auch von einem Produkt herrühren, das in mehreren Kategorien eingeordnet und daher unter mehreren Adressen erreichbar ist. Eine Crawling-Software kann diese Art von Fehler aufspüren.

Erst wer diese beiden Arten von Online-Plagiat zu unterscheiden weiß, kann Duplicate Content gezielt erkennen. Ob die eine oder die andere Art, das Ergebnis bleibt jedoch dasselbe: ein Verlust an Sichtbarkeit.

Vorsichtsmaßnahmen gegen Duplicate Content

Bei der Migration einer Website gehört Duplicate Content zu den Fehlern, die man vermeiden sollte. Um ihm vorzubeugen, muss sichergestellt werden, dass jede alte URL per 301-Weiterleitung auf ihre neue Adresse zeigt und die alten Seiten nicht erreichbar bleiben.

Canonical-Tags ergänzen diese Arbeit. Im Kopfbereich einer Seite platziert, teilen sie den Suchmaschinen mit, welche URL indexiert werden soll, wenn mehrere Adressen denselben Inhalt anzeigen. Es ist keine Weiterleitung: Der Besucher bleibt auf der Seite, die er gerade aufruft.

Außerdem kommt es vor, dass bestimmte Standardordner dieselben Inhalte enthalten. Auf diese Inhalte ist dann besonders zu achten.

Zudem darf die Website nicht gleichzeitig über http und https antworten, auch nicht mit und ohne www: Nur eine Version sollte erreichbar sein, die anderen werden per 301-Weiterleitung dorthin geleitet. Für Nutzer garantiert https außerdem ein sicheres Surfen.

Zudem kann eine regelmäßige Überwachung der Seiten doppelte Inhalte verhindern. Mitunter liegt der Fehler nämlich im CMS (Content-Management-System) selbst. Hinzu kommt unter anderem, dass man gegenüber Textdienstleistern beim Kopieren und Einfügen von Texten konsequent sein sollte.

So prüfen Sie auf Duplicate Content

Es gibt mehrere Tricks und Tools, um Duplicate Content zu prüfen.

Zunächst gibt es Crawling-Software. Es handelt sich um ein Erkundungswerkzeug, das alle Seiten der Website durchläuft, wie es die Robots der Suchmaschinen tun. Es erfasst den Inhalt und die URL jeder Seite: So werden Fehler wie doppelte Inhalte erkannt.

Man sollte auch wissen, dass Google Duplicate Content selbst filtert. Sein Algorithmus Panda, 2011 eingeführt und seit 2016 Teil des Kernalgorithmus, lässt Websites mit kopierten oder minderwertigen Inhalten in den Ergebnissen zurückfallen. Er ist kein Prüfwerkzeug, das man nutzen kann, aber ein Grund mehr, die eigenen Inhalte zu prüfen.

Die MozBar, eine Browsererweiterung von Moz, zeigt die wichtigsten Tags einer Seite an, darunter die Meta-Beschreibung und den Title, was hilft, Dubletten zu erkennen. Ebenso beweist Kill Duplicate seinen Nutzen, indem es Plagiate zuverlässig aufspürt.

Empfehlenswert ist auch die Google Search Console. Dieser kostenlose Dienst von Google hilft, die auf Ihren Seiten auftretenden Probleme zu erkennen. Um doppelte Inhalte aufzuspüren, sollte der Webmaster in der Praxis den Bericht „Seitenindexierung“ dieses Tools aufrufen, der unter anderem Duplikate ohne vom Nutzer ausgewählte kanonische URL meldet.

Inhalte lassen sich auch einfach über die Suchleiste prüfen. Mit anderen Worten: Betreibern einer Webseite wird empfohlen, einen Teil ihres Textes in die Suchleiste einer Suchmaschine einzugeben. Nach der Prüfung auf Duplicate Content ist es entscheidend, die gefundenen Fehler unverzüglich zu korrigieren.

Weitere kostenlose Tools wie Smallseotools, Plagium, Copyscape und andere stehen ebenfalls online zur Verfügung, um doppelte Inhalte zu prüfen. Um alle Vorteile dieser Art von Tool zu nutzen, können Sie sich für die kostenpflichtige Version entscheiden.

Die weiteren Schritte des Content-Audits

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